{"id":138,"date":"2015-02-14T16:54:44","date_gmt":"2015-02-14T15:54:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.havermeyer.de\/?p=138"},"modified":"2015-12-14T22:19:24","modified_gmt":"2015-12-14T21:19:24","slug":"sprachunterricht-ist-die-sanfteste-form-der-integration","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.havermeyer.de\/?p=138","title":{"rendered":"\u201eSprachunterricht ist die sanfteste Form der Integration\u201c"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_140\" aria-describedby=\"caption-attachment-140\" style=\"width: 714px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationskurs.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-140\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationskurs-1024x704.jpg\" alt=\"Irgendwo jenseits von Vietnam und Lettland, von Polen und Rum\u00e4nien liegt sie \u2013 die Zweigstelle der Volkshochschule Lengerich in Westerkappeln. Hier treffen sich die Teilnehmer des Integrationskurses sieben Monate lang, an f\u00fcnf Tagen in der Woche, um gemeinsam Deutsch zu lernen. Foto: J\u00f6rn Martens\" width=\"714\" height=\"491\" srcset=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationskurs.jpg 1024w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationskurs-300x206.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 714px) 100vw, 714px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-140\" class=\"wp-caption-text\">Irgendwo jenseits von Vietnam und Lettland, von Polen und Rum\u00e4nien liegt sie \u2013 die Zweigstelle der Volkshochschule Lengerich in Westerkappeln. Hier treffen sich die Teilnehmer des Integrationskurses sieben Monate lang, an f\u00fcnf Tagen in der Woche, um gemeinsam Deutsch zu lernen. Foto: J\u00f6rn Martens\/NOZ<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eMein Name ist Aysun. Ich komme aus der T\u00fcrkei. Woher kommen Sie?\u201c Gerade mal drei Stunden Deutschunterricht haben die Teilnehmer des Integrationskurses an der Volkshochschule (VHS) in Lengerich hinter sich \u2013 da k\u00f6nnen die meisten von ihnen bereits eine kleine Unterhaltung mit ihrem Nachbarn f\u00fchren. 14 Migranten aus zehn verschiedenen L\u00e4ndern lernen hier gemeinsam eine f\u00fcr sie weitgehend unbekannte Sprache. Von Montag bis Freitag, 8.30 bis 12.30 Uhr. Sieben Monate lang. Unterrichtet werden sie an diesem Vormittag von Milena Hrouda \u2013 aus Mazedonien. Ich, der Gast, bin die einzige Muttersprachlerin in dieser ambitionierten Gruppe. Und \u2013 vor\u00fcbergehend sprachlos. Dass etwas, das f\u00fcr mich so selbstverst\u00e4ndlich ist wie meine Sprache, f\u00fcr andere Menschen zu etwas so Besonderem werden kann, verbl\u00fcfft mich. \u201eSprachunterricht ist die sanfteste Form der Integration\u201c, hat VHS-Leiterin Angelika Weide mir im Vorgespr\u00e4ch mit auf den Weg gegeben. Jetzt ahne ich, was sie meint.<\/p>\n<p><em>In jedem Kopf wohnt eine andere Muttersprache, in jedem Herzen eine andere Geschichte<\/em><\/p>\n<p>\u201eKeine Panik. Tief durchatmen. Alles wird gut\u201c, beruhigt Milena Hrouda ihre Sch\u00fcler. Noch ist das Eis allerdings nicht gebrochen. Die Kursteilnehmer \u2013 einige von ihnen unter zwanzig, andere \u00fcber sechzig Jahre alt, stammen aus Rum\u00e4nien und aus Italien, aus Kroatien, Albanien und Russland, aus Polen und der T\u00fcrkei, aus Bulgarien, Mazedonien und aus Griechenland. Manche leben und arbeiten schon seit Jahren in Deutschland, manche sind erst vor ein paar Wochen hergekommen. In fast jedem Kopf wohnt eine andere Muttersprache, in jedem Herzen eine andere Geschichte. Wie soll das funktionieren, so unterschiedliche Menschen mit so verschiedenen Voraussetzungen miteinander ins Gespr\u00e4ch zu bringen, frage ich mich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_142\" aria-describedby=\"caption-attachment-142\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationVietnam.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-142\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationVietnam-150x150.jpg\" alt=\"\u201eXin cha\u0340o. T\u00f4i T\u00ean l\u00e0 Kim Hoa. T\u00f4i \u0111\u1ebfn t\u1eeb Vi\u1ec7t Nam.\u201c Sobald ihre Kinder alt genug sind, m\u00f6chte Kim Hoa aus Vietnam wieder zur Arbeit gehen. Foto: J\u00f6rn Martens\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-142\" class=\"wp-caption-text\">\u201eXin cha\u0340o. T\u00f4i T\u00ean l\u00e0 Kim Hoa. T\u00f4i \u0111\u1ebfn t\u1eeb Vi\u1ec7t Nam.\u201c Sobald ihre Kinder alt genug sind, m\u00f6chte Kim Hoa aus Vietnam wieder zur Arbeit gehen. Foto: J\u00f6rn Martens\/NOZ<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer aus einem anderen Land stammt und in Deutschland lebt, ist \u2013 je nach pers\u00f6nlicher Situation \u2013 berechtigt oder verpflichtet, einen Integrationskurs zu besuchen. Das \u201eBundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge\u201c hat diese Kurse, die aus einem 600 Stunden dauernden Sprachunterricht und einem 60 Stunden umfassenden Orientierungskurs \u00fcber gesellschaftspolitische Strukturen in Deutschland bestehen, 2005 im Rahmen des Zuwanderungsgesetzes eingef\u00fchrt. Der Integrationskurs ist in sechs Module unterteilt. Mithilfe eines vorgeschalteten Einstufungstests ermittelt der jeweilige Anbieter, welches Modul den Vorkenntnissen des Teilnehmers entspricht. Dabei reicht das Niveau von \u201ekeine oder nur geringe Kenntnisse\u201c (Modul 1) bis zur \u201eKommunikationsf\u00e4higkeit in vertrauten Alltagssituationen\u201c (Modul 6). Am Ende des Integrationskurses steht die Pr\u00fcfung \u201eDeutsch-Test f\u00fcr Zuwanderer\u201c. Wer dabei Sprachkenntnisse auf dem Niveau \u201eB1\u201c nachweist \u2013 das bedeutet laut \u201eGemeinsamem Europ\u00e4ischen Referenzrahmen\u201c eine \u201eselbstst\u00e4ndige Sprachverwendung\u201c \u2013 erwirbt das \u201eZertifikat Deutsch\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDas schaffen wir \u2013 keine Panik. Tief durchatmen!\u201c Milena Hrouda nickt zuversichtlich. Das Kunstst\u00fcck, einer beeindruckend heterogenen Sch\u00fclerschaft die deutsche Sprache als unentbehrliche Alltagszutat schmackhaft zu machen, ist dem engagierten Dozenten-Team der VHS schon oft genug gelungen: Seit zehn Jahren bietet die Institution inzwischen Deutschunterricht f\u00fcr Migranten an. Seit 2012 ist Milena Hrouda dabei. \u201eAlles wird gut\u201c, versichert sie den Anwesenden noch einmal. Hier und da legt sich ein erstes, zaghaftes L\u00e4cheln auf die Gesichter, und der ein oder andere Blick entspannt sich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_144\" aria-describedby=\"caption-attachment-144\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationPolen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-144\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationPolen-150x150.jpg\" alt=\"\u201eDzie\u0144 dobry. Ja nazywam si\u0119 Sebastian. Ja pochodz\u0119 z Polski.\u201c Der geb\u00fcrtige Pole Sebastian lebt mit seinem Sohn in Alt-Lotte. Foto: J\u00f6rn Martens\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-144\" class=\"wp-caption-text\">\u201eDzie\u0144 dobry. Ja nazywam si\u0119 Sebastian. Ja pochodz\u0119 z Polski.\u201c Der geb\u00fcrtige Pole Sebastian lebt mit seinem Sohn in Alt-Lotte. Foto: J\u00f6rn Martens\/NOZ<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ortswechsel: Im Seminarraum der VHS in Westerkappeln findet an diesem Vormittag eine der letzten \u00dcbungsstunden vor dem abschlie\u00dfenden Sprachtest statt. Im vergangenen September sind die 19 Frauen und M\u00e4nner \u2013 so wie jetzt ihre Kollegen in Lengerich \u2013 mit dem \u201eModul 1\u201c gestartet. Mittlerweile befinden sie sich auf der Zielgeraden von \u201eModul 6\u201c. Neben mir sitzt Sebastian aus Polen, der seit knapp vier Jahren in Alt-Lotte lebt und Vater eines zweij\u00e4hrigen Sohnes ist. Er br\u00fctet \u00fcber einem L\u00fcckentext zur korrekten Verwendung von Adjektiven: \u201eIch m\u00f6chte ein klein_ , nicht zu teur_ Zimmer in zentral_ Lage.\u201c Der 42-J\u00e4hrige sch\u00fcttelt den Kopf und seufzt: \u201eWarum ist Deutsch blo\u00df so schwer?\u201c fragt er mich und zuckt in gespielter Verzweiflung mit den Schultern. Wir beugen uns zusammen \u00fcber den Aufgabenzettel. Klar, wei\u00df ich, welche Endungen zu erg\u00e4nzen sind \u2013 aber die Regeln erkl\u00e4ren? Keine Chance. Mein Respekt vor den Sprachlehrerinnen der VHS w\u00e4chst weiter.<\/p>\n<p><em>Die Gespr\u00e4che werden pers\u00f6nlicher. Spannender. Wichtiger.<\/em><\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Lektion sollen Haupt- und Nebens\u00e4tze miteinander verbunden werden: \u201eIch \u00e4rgere mich, dass\u2026\u201c, \u201eIch f\u00fchle mich wohl, weil\u2026\u201c, \u201eIch streite mich, wenn&#8230;\u201c Sp\u00e4testens jetzt registriere ich, dass es l\u00e4ngst nicht mehr blo\u00df um Grammatik und die passenden Vokabeln geht, sondern dass die Inhalte zunehmend relevanter werden: In welchen Situationen f\u00fchlt sich beispielsweise Kim Hoa, die freundliche, 46-j\u00e4hrige Vietnamesin, die seit 2004 in B\u00fcren wohnt, deren zwei \u00e4lteste Kinder das Gymnasium in Tecklenburg besuchen und deren J\u00fcngster noch zum Kindergarten geht, eigentlich wohl? Und wor\u00fcber genau freut sich die junge Albanerin Pranvera, die vor vier Monaten aus dem Kosovo zu ihrem Ehemann nach Wersen gezogen ist, und die neben dem Sprachunterricht noch einem Teilzeitjob nachgeht? Die Gespr\u00e4che werden pers\u00f6nlicher. Spannender. Wichtiger. Gedanken \u00fcber die Zukunft der Familie. \u00dcber den Umgang mit den Kollegen. \u00dcber die Hoffnung, dass es mit dem Leben in Deutschland gut weiter geht. Lauter Themen, die \u00fcber alle Unterschiede hinweg jeden aus der Gruppe ber\u00fchren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_145\" aria-describedby=\"caption-attachment-145\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationKroatien.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-145\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/wpIntegrationKroatien-150x150.jpg\" alt=\"\u201eMir\u00ebdita. Un\u00eb guhem Pranvera. Un\u00eb jam nga Kosova.\u201c Pranvera ist vor vier Monaten aus dem Kosovo nach Wersen gekommen. Foto: J\u00f6rn Martens\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-145\" class=\"wp-caption-text\">\u201eMir\u00ebdita. Un\u00eb guhem Pranvera. Un\u00eb jam nga Kosova.\u201c Pranvera ist vor vier Monaten aus dem Kosovo nach Wersen gekommen. Foto: J\u00f6rn Martens\/NOZ<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bis in die Fr\u00fchst\u00fcckspause halten die Diskussionen an. Gebannt h\u00f6re ich zu, wie die fast zwei Dutzend Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, unterschiedlichen Generationen und unterschiedlichen Nationen energisch gestikulierend aufeinander einreden \u2013 befreit lachend und in ausf\u00fchrliche Erkl\u00e4rungen vertieft, Erfahrungen austauschend, einander Tipps gebend und sich gegenseitig darin best\u00e4rkend, dass sie auch den anstehenden Abschlusstest gemeinsam schaffen werden. Dann bin ich pl\u00f6tzlich noch einmal sprachlos, als mir klar wird, dass Pranvera, Kim Hoa, Sebastian und die anderen Kursteilnehmer ihre Unterhaltungen l\u00e4ngst auf Deutsch f\u00fchren. Und dass ohne diese gemeinsame Sprache ein solcher Br\u00fcckenschlag zwischen ihnen wohl schlichtweg nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p>Seit zehn Jahren bietet die VHS Lengerich in ihrem gesamten Zweckverband, der die Gemeinden Lengerich, Lotte, Lienen, Ladbergen, Westerkappeln und Tecklenburg umfasst, Integrationskurse f\u00fcr Migranten an. Wer an einem solchen Kurs teilnehmen m\u00f6chte, kann sich an Ludmila Schallenberg, VHS-Lengerich, unter Telefon 05481\/938815 wenden. Die p\u00e4dagogische Mitarbeiterin koordiniert das Kursangebot, f\u00fchrt die Aufnahmegespr\u00e4che mit den Sch\u00fclern, organisiert die Pr\u00fcfungen und ber\u00e4t die Migranten auch \u00fcber die Finanzierungsm\u00f6glichkeiten eines Integrationskurses.<\/p>\n<p><em>(Erschienen in: Neue Osnabr\u00fccker Zeitung, 25.03.2015; Westf\u00e4lische Nachrichten, 18.04.2015)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMein Name ist Aysun. Ich komme aus der T\u00fcrkei. 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