{"id":103,"date":"2015-04-03T11:02:45","date_gmt":"2015-04-03T09:02:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.havermeyer.de\/?p=103"},"modified":"2017-07-24T18:03:29","modified_gmt":"2017-07-24T16:03:29","slug":"wenn-aus-toleranz-liebe-wird","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.havermeyer.de\/?p=103","title":{"rendered":"Die Natur einfach mal machen lassen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1835\" aria-describedby=\"caption-attachment-1835\" style=\"width: 1499px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1835\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b.jpg\" alt=\"\" width=\"1499\" height=\"934\" srcset=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b.jpg 1499w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b-300x187.jpg 300w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b-768x479.jpg 768w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b-1024x638.jpg 1024w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen6b-1200x748.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1499px) 100vw, 1499px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1835\" class=\"wp-caption-text\">Es muss nicht immer Kirschlorbeer sein. Ein Beet voller Wildkr\u00e4uter macht den Garten gleich viel spannender \u2013 nicht nur f\u00fcr den Menschen&#8230;! Foto: Ulrike Havermeyer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Pummelige Hummeln brumseln \u00fcber ein Meer aus leuchtend blauen, wei\u00dfen und orangefarbenen Krokussen, das auf dem Mittelstreifen des Heger-Tor-Walls bl\u00fcht. Vom Dach der Bergkirche gellt der schrille Ruf des Turmfalken. Im Schlosspark wuseln Igel gesch\u00e4ftig durchs verwitternde Laub des Vorjahres. Endlich wieder Fr\u00fchling! An allen Ecken in der Stadt werkelt das Leben emsig vor sich hin. In Osnabr\u00fcck soll es nach Sch\u00e4tzungen von Biologen um die 3.500 verschiedene Tierarten geben. Deutlich mehr als im Umland, wo eine intensive Nutzung der Fl\u00e4chen viele unserer einstigen Mitbewohner aus der Tier- und Pflanzengesellschaft verdr\u00e4ngt hat. \u201eFr\u00fcher fuhren die St\u00e4dter, wenn sie die Natur erleben wollten, raus aufs Land\u201c, sagt Herbert Zucchi, Professor f\u00fcr Zoologie, \u00d6kologie, Naturschutz und Umweltbildung an der Hochschule Osnabr\u00fcck: \u201eHeute k\u00f6nnen sie die Vielfalt vor der eigenen Haust\u00fcr erleben.\u201c<\/p>\n<p><em>Die Vielfalt \u2013 einladend und attraktiv f\u00fcr Alle<\/em><\/p>\n<p>Ein Grund zur Freude? Gerd M\u00e4scher, ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter der Stadt Osnabr\u00fcck, wiegt den Kopf: \u201eNat\u00fcrlich ist es sch\u00f6n, wenn so viele verschiedene Arten sich in unserer Stadt wohlf\u00fchlen \u2013 schlie\u00dflich kommen sie ja freiwillig zu uns.\u201c Aber: \u201eWir m\u00fcssen aufpassen, dass wir unsere Umwelt nicht immer st\u00e4rker dahingehend ver\u00e4ndern, dass am Ende nur noch solche Arten \u00fcbrigbleiben, die es dann im Schlimmen \u00fcberhaupt noch mit uns aushalten.\u201c Stichwort: Klimawandel. Stichwort: Stadtentwicklung. M\u00e4scher und Zucchi pl\u00e4dieren daf\u00fcr, das bereits heute so vielf\u00e4ltige Osnabr\u00fcck daher auch weiter konsequent als einen lebensfreundlichen und einladenden Ort zu sch\u00e4tzen und weiter zu gestalten. \u201eEine Stadt, die es schafft, einladend und reizvoll f\u00fcr die unterschiedlichsten Lebewesen zu sein\u201c, ist Herbert Zucchi \u00fcberzeugt, \u201edie ist auch attraktiv f\u00fcr ihre menschlichen Bewohner.\u201c Stichwort: Vielfalt. Stichwort: Sich Wohlf\u00fchlen.<\/p>\n<p><em>Wer f\u00fchlt sich wo am wohlsten?<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1836\" aria-describedby=\"caption-attachment-1836\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1836\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b-300x282.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"375\" srcset=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b-300x282.jpg 300w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b-768x721.jpg 768w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b-1024x961.jpg 1024w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b-1200x1126.jpg 1200w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen2b.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1836\" class=\"wp-caption-text\">Artenvielfalt ist Lebensqualit\u00e4t. Foto: Ulrike Havermeyer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sich Wohlf\u00fchlen \u2013 ein gutes Stichwort, meint Gerd M\u00e4scher. \u201eIn welcher Umgebung f\u00fchlen wir uns denn eigentlich wohl?\u201c, fragt er, l\u00e4chelt und schweigt vielsagend. Auf diese Frage gibt es wom\u00f6glich so viele unterschiedliche Antworten, wie es Osnabr\u00fccker gibt: Beim Herumtoben auf einem verwahrlosten Abenteuerspielplatz? Beim Anblick einer Phalanx aus gediegen arrangierten Siedlungsvorg\u00e4rten? Bei einem Spaziergang durch eine verwunschene Allee aus schattenspendenden Laubb\u00e4umen? Osnabr\u00fcck bietet das alles. Nur: Welches dieser Szenarien ist denn nun eigentlich auch gut f\u00fcr die Natur? Zucchi und M\u00e4scher heben die Augenbrauen und atmen tief durch. Das Thema, so viel steht fest, ist komplex. Stichwort: Vernetzung.<\/p>\n<p><em>Einfach mal in Ruhe lassen<\/em><\/p>\n<p>Herbert Zucchi vertraut darauf, dass die Natur wohl selbst am besten wisse, was ihr gut tut \u2013 wenn der Mensch sie doch blo\u00df \u00f6fter mal in Ruhe machen lie\u00dfe. Der Wissenschaftler hat dementsprechend eine eindeutige Empfehlung: \u201eIch kann nur dazu raten, Teilst\u00fccke von Fl\u00e4chen einfach mal sich selbst zu \u00fcberlassen.\u201c Sein Vorschlag: In \u00f6ffentlichen Parks zum Beispiel, k\u00f6nne man zun\u00e4chst ermitteln, wo sich die f\u00fcr die Menschen attraktivsten Bereiche bef\u00e4nden. \u201eDenn nat\u00fcrlich brauchen wir freie, gem\u00e4hte Rasenfl\u00e4chen, auf denen man Ball spielen oder sich gem\u00fctlich ausruhen kann\u201c, betont er. Aber solche und andere Fl\u00e4chen, die die Menschen ohnehin kaum nutzen \u2013 \u201eDa gen\u00fcgt es doch, wenn man die blo\u00df zwei- oder dreimal im Jahr m\u00e4ht \u2013 und den Rest der Zeit ganz bewusst die Natur Natur sein l\u00e4sst.\u201c Es sei faszinierend zu beobachten, welcher Pflanzen- und Tierreichtum sich an solchen Orten \u2013 auch im eigenen Garten \u2013 einstelle: Von Huflattich und Veilchen bis zu Klatschmohn, von Schmetterlingen und Libellen bis zu Wildbienen.<\/p>\n<p><em>Es m\u00fcssen nicht immer Geranien sein<\/em><\/p>\n<p>Auch wer keinen eigenen Garten zum \u201eTeilverwildern\u201c hat, kann die Natur in der Stadt unterst\u00fctzen: Stichwort: Nisthilfen. Stichwort: Blumenk\u00e4sten. \u201eEs m\u00fcssen ja nicht immer Geranien sein\u201c, sagt Zucchi. \u201eF\u00fcr die vielen Bienenarten, die besonders jetzt im Fr\u00fchling auf ein reichhaltiges Pollen- und Nektarangebot angewiesen sind, k\u00f6nnte es in Osnabr\u00fcck noch viel mehr Trachtpflanzen geben: Schneegl\u00f6ckchen, Krokusse, Winterlinge, Blausterne oder Huflattich und andere Wildpflanzen.\u201c Sie lie\u00dfen sich wunderbar im eigenen Blumenkasten ziehen. Und irgendwo unter dem Dach\u00fcberstand oder auf dem Balkon lasse sich sicher auch ein geeignetes Pl\u00e4tzchen f\u00fcr eine Nisthilfe finden \u2013 ganz gleich, ob f\u00fcr V\u00f6gel oder f\u00fcr Insekten.<\/p>\n<p><em>Die Wildnis \u2013 raue Sch\u00f6nheit zum Erlernen<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1837\" aria-describedby=\"caption-attachment-1837\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1837\" src=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" srcset=\"http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b-1200x900.jpg 1200w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b-730x550.jpg 730w, http:\/\/www.havermeyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Blumen3b.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1837\" class=\"wp-caption-text\">Naturnahes Wildblumenbeet. Foto: Ulrike Havermeyer<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eDas alles hat nat\u00fcrlich auch einen \u00e4sthetischen Aspekt\u201c, gibt Gerd M\u00e4scher zu bedenken. Wildblumen im Staudenbeet, eine sich selbst \u00fcberlassene, \u00fcber Monate oder Jahre nicht gepflegte Fl\u00e4che \u2013 das empfinde nicht jeder als sch\u00f6n, auch wenn sich die Natur gerade an solchen Orten durchaus sehr entschieden wohlf\u00fchle. \u201e\u00c4sthetisches Empfinden beruht oft auf einem Lerneffekt\u201c, erkl\u00e4rt der Naturschutzbeauftragte. \u201eWenn wir als Kinder \u00fcberwiegend in einer gestalteten, naturfernen Umgebung aufwachsen \u2013 dann ist das trotzdem das, was wir kennen und worin wir uns aufgehoben f\u00fchlen.\u201c Sein Appell: \u201eWir m\u00fcssen den B\u00fcrgern und besonders den jungen Menschen vermitteln, dass die Natur, sich selbst \u00fcberlassen, ein \u00e4u\u00dferst spannender Erlebnisraum ist, in dem sich ganz hautnah beobachten l\u00e4sst, wie sich etwas aus sich selbst heraus entwickelt.\u201c Stichwort: \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Stichwort: Beteiligung. Herbert Zucchi fasst zusammen: \u201eWir sollten der Natur mit mehr Toleranz begegnen.\u201c Er l\u00e4chelt und f\u00e4hrt fort: \u201eWenn dann Toleranz in Liebe umschl\u00e4gt \u2013 dann ist das doch f\u00fcr alle Seiten etwas sehr Sch\u00f6nes und Begl\u00fcckendes.\u201c<\/p>\n<p><strong>Naturfreundliches Osnabr\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p><em>Zum Beispiel: Der Piesberg<\/em><\/p>\n<p>Rund um den Piesberg, den \u201egepiesackten Berg\u201c, wie der Biologie Professor Herbert Zucchi einen seiner Lieblingspl\u00e4tze in Osnabr\u00fcck augenzwinkernd nennt, kann man der Natur bei der eigenen Regeneration und neuerlichen Entfaltung \u00fcber die Schulter schauen: Dort, wo der Mensch \u00fcber viele Jahrhunderte hinweg durch Steinbruch, Kohleabbau, M\u00fclldeponie und Energiegewinnung seine Spuren hinterlassen hat, gesteht er inzwischen an vielen Stellen dem vernarbten Berg seine eigene, von jeglicher Planung befreite Entwicklung zu. Auf dem ehemaligen Bergbaugel\u00e4nde gedeiht mittlerweile ein immenser Reichtum an Pflanzen- und Tierarten: In der jungen Wildnis des Piesbergs kann man heute um die 15 verschiedene Fledermausarten beobachten, von denen neun auch in seinen Stollen \u00fcberwintern. Die Kreuzkr\u00f6te f\u00fchlt sich hier genauso wohl wie der Flussregenpfeifer, die Gebirgsstelze oder der Bergmolch. Der Mauerlattich w\u00e4chst hier ebenso wie die \u00d6hrchenweide, das Schmalbl\u00e4ttrige Greiskraut oder die Sp\u00e4te Traubenkirsche. \u201eDer Piesberg steht beispielhaft f\u00fcr einen Lebensraum, den der Mensch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum sich selbst \u00fcberlassen hat\u201c, beschreibt Zucchi: \u201eAn ihm k\u00f6nnen wir erleben, welches Potenzial die Natur besitzt, wenn wir sie nicht g\u00e4ngeln.\u201c \u00dcber die Homepage <a href=\"http:\/\/www.industriekultur-museum.de\">www.industriekultur-museum.de<\/a> k\u00f6nnen sich Interessierte \u00fcber F\u00fchrungen und Veranstaltungen rund um den Piesberg informieren.<\/p>\n<p><em>Zum Beispiel: Die Regenr\u00fcckhaltebecken<\/em><\/p>\n<p>\u201eWenn aus Funktionsr\u00e4umen, deren Vorhandensein eine technisch Notwendigkeit darstellt, naturnahe Erlebnisr\u00e4ume werden, ist das eine phantastische Sache\u201c, sagt Gerd M\u00e4scher, ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter der Stadt Osnabr\u00fcck. Viele der Osnabr\u00fccker Regenr\u00fcckhaltebecken erf\u00fcllen diese Kriterien. Hier greifen die Verantwortlichen lediglich so viel wie n\u00f6tig und so wenig wie m\u00f6glich in die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt ein: Ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass sich Funktionalit\u00e4t und biologische Vielfalt nicht ausschlie\u00dfen. Kein Wunder, dass sich au\u00dfer den erholungssuchenden B\u00fcrgern auch andere Naturfreunde an den Regenr\u00fcckhaltebecken einfinden: Berg- und Teichmolch, Erdkr\u00f6te und Grasfrosch, Wasserfledermaus und Gro\u00dfer Abendsegler.<\/p>\n<p><em>Zum Beispiel: Das Gr\u00fcne Netz<\/em><\/p>\n<p>Mit ihrem Projekt \u201eGr\u00fcnes Netz\u201c hat sich die Stadt Osnabr\u00fcck zum Ziel gesetzt, den Blick der B\u00fcrger auf Orte zu lenken, an denen der Mensch seiner Umgebung bewusst begegnen kann: um sie zu genie\u00dfen, zu beobachten, um Ver\u00e4nderungen mitzuerleben \u2013 oder um ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Hintergr\u00fcnde ihrer Entstehung und ihrer aktuellen Bedeutung f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t in Osnabr\u00fcck zu entwickeln. Unter dem Motto \u201eNatur findet Stadt\u201c macht das \u201eGr\u00fcne Netz\u201c neugierig auf die Vielfalt lokaler Naturph\u00e4nomene von T\u00fcmpelquelle bis Trockenmauer, von Industriebrache bis Streuobstwiese. Lageplan mit Erl\u00e4uterungen unter <a href=\"http:\/\/www.stadt-osnabrueck.de\/5901.asp\">www.stadt-osnabrueck.de\/5901.asp<\/a>. Weitere Ausk\u00fcnfte beim Fachbereich Gr\u00fcn und Umwelt der Stadt Osnabr\u00fcck unter <a href=\"mailto:umwelt@osnabrueck.de\">umwelt@osnabrueck.de<\/a>.<\/p>\n<p><em>Zum Beispiel: Terra Vita<\/em><\/p>\n<p>Mit einer Ausdehnung von rund 1500 Quadratkilometern ist der Natur- und Geopark \u201eTerra Vita\u201c nicht nur einer der gro\u00dffl\u00e4chigsten Naturr\u00e4ume der Region, sondern auch einer der strukturreichsten. Der Landkreis Osnabr\u00fcck l\u00e4dt auf seinem Teilgebiet des Geoparks, das gepr\u00e4gt ist vom sanft zerkl\u00fcfteten Mittelgebirgscharakter des Osnabr\u00fccker Berglandes, zu vielf\u00e4ltigen Entdeckungstouren durch die Erdgeschichte sowie durch die heutige Kulturlandschaft ein: Das Angebot reicht von gef\u00fchrten Wanderungen zu unterschiedlichen Themenbereichen bis zu Geocaching-Touren, von fachkundiger Pilzberatung bis zum sportlichen Klettererlebnis. Auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.naturpark-terravita.de\">www.naturpark-terravita.de<\/a> informiert der Verein \u201eTerra Vita\u201c \u00fcber sein aktuelles Angebot.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Zum Beispiel: Zehn Orte \u2013 zehn V\u00f6gel<\/em><\/p>\n<p>Der Osnabr\u00fccker Ornithologe Dr. Gerhard Kooiker gibt Tipps, an welchen Orten in der Stadt sich welcher Vogel besonders gut beobachten l\u00e4sst:<\/p>\n<ol>\n<li>Rubbenbruchsee: Haubentaucher<\/li>\n<li>Heger Holz: Kleiber<\/li>\n<li>Pappelsee:\u00a0 Teichralle<\/li>\n<li>Eversburger Kl\u00e4rteiche: Reiherente<\/li>\n<li>Katharinenviertel: Mauersegler<\/li>\n<li>Innenstadt\/Dom: Uhu<\/li>\n<li>Gretescher Feuchtgebiet: Sumpfrohrs\u00e4nger<\/li>\n<li>L\u00fcstringer Berg: Schwarzspecht<\/li>\n<li>Feldflur Hellern: Steinkauz<\/li>\n<li>B\u00fcrgerpark: Hohltaube<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>(Erschienen in: Hier &#8211; Das Magazin der Osnabr\u00fccker Stadtwerke, Ausgabe 1\/2014)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pummelige Hummeln brumseln \u00fcber ein Meer aus leuchtend blauen, wei\u00dfen und orangefarbenen Krokussen, das auf dem Mittelstreifen des Heger-Tor-Walls bl\u00fcht. 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